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Anfeuern und Coachen

Anfeuern ist erlaubt und sinnvoll. Dabei brüllt und trampelt man nicht, alles was Spieler ablenken kann sollte vermieden werden, aber gegen Klatschen und anfeuernden Rufen wie "Gut so", "Schön gemacht" u.ä. ist nichts einzuwenden. Es sollte zum Fair Play dazugehören nur bei "guten" oder "verdienten" Punkten zu klatschen. Es ist allerdings sehr schwer, da eine klare Grenze zu ziehen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich da eine andere Meinung zu habe als andere Spieler. Allerdings sollte bei Glücksbällen, wie Netz- und Kantenrutschern nie geklatscht werden und wenn man aus Versehen dabei klatscht, weil man es nicht gesehen hat oder so, wird der Gegner einen bestimmt ärgerlich darauf hinweisen, und dann entschuldigt man sich einfach.

Coachen ist nur während der Satzpausen und während des Time Outs erlaubt. Eine neue Coaching Regel soll dies bald verändern, sie ist z.B. schon in der Bundesliga in Kraft und soll angeblich bald allgemein gültig werden, aber noch gilt die alte Regel. Während also anfeuern erlaubt ist, dürfen es keine konkrete Tipps werden. Man kann darüber streiten ob ein "Gut so" ein Tipp ist, da es einen Hinweis darauf gibt, dass man das noch mal so machen sollte, aber niemand wird etwas dagegen sagen. Aber beispielsweise "Sicherer spielen", "Zieh durch", "Greif selber an" o.ä. sind klare Tipps und sind verboten. Einige Gegner werden das machen, man sollte sie höflich aber bestimmt darauf hinweisen, dass das nicht zulässig ist, die meisten werden streiten aber damit aufhören.

Sich selbst am Tisch anzufeuern, fällt in eine ähnliche Kategorie wie das Anfeuern seiner Mannschaftskameraden. Ähnliches sollte dabei beachtet werden. Wenn man selbst der Meinung ist, einen Punkt gut erspielt zu haben, spricht nichts dagegen sich offen, etwa mit einem "Tscho" zu freuen, auch wenn niemand weiß woher "Tscho" eigentlich kommt. Sich zu ärgern, gehört teilweise zu diesem Thema dazu. Tischtennisspieler neigen zu den wunderlichsten Aussprüchen und Reaktionen nach einem verschlagenen Ball, und vieles geht weit in die Grenze des Fair Play. Dinge, die unbedingt vermieden werden sollten, sind jede Form von Reaktion, die den Gegner beleidigen könnte o.ä. Sich über Glücksbälle zu freuen, gehört zu Dingen, die zu Recht verpönt sind. Auch wenn man einen sehr guten Ballwechsel hingelegt hat, sollt eine Entschuldigung unbedingt dazugehören. Dies kann auch durch ein Heben der Hand erfolgen, das wird in dieser Situation gemeinhin als entschuldigende Geste anerkannt.

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