2. Mannschaft: Auswärts in Friedrichshagen

Bericht: Manuel

Am heutigen Tage hat unsere TT- Mannschaft der 2. Herren des VfB Stern Marzahn in Friedrichshagen ihr zweites Punktspiel ausgetragen. Dieser Beitrag wird für einige Überraschungen sorgen, also setzt eure Lesebrillen auf und folgt unserer Reise.

Nun...unser Team, bestehend aus Micha, Hendrik, Kevin und meiner Wenigkeit, hat sich um 17:15 Uhr in Springpfuhl getroffen und ist dann gegen 18 Uhr in Friedrichshagen angekommen. Laut gemeiner Mundpropaganda sollten wir dann ungefähr 15 min Fußweg bis zur Trainingshalle benötigen. Wir machten uns auf den Weg. Das Wetter war sonnig und einladend. Wir liefen und liefen, mit tollem Ausblick auf den Müggelsee zu unserer Rechten, jedoch blieb das Ziel noch in weiter Ferne. Nachdem wir uns auf die technischen Hilfsmittel verlassen hatten, waren wir recht weit am Ortsrand angelangt und fragten uns, wo wohl die Halle sei. Aus dem kurzen Spaziergang von 15 min wurde dann doch ein zehrender langer Marsch, der uns zwang, einige Passanten nach dem Weg zu fragen. Eine Passantin konnte uns dann auch nach kurzem Zögern in die richtige Richtung weisen. Nach einer weiteren Nebenstraße waren wir endlich an der Halle. Gute 15 min vor eigentlichem Spielbeginn.

Wir befürchteten leider schon, dass die Aufwärm- und Einspielphase recht kurz ausfallen würde. Jedoch gaben uns die Hausherren aus Friedrichshagen noch genügend Zeit, um uns einzuspielen. Die Sporthalle war sehr groß, eine riesige Fläche mit Trennwänden, geeignet für diverse Sportarten.

Aber nun genug vom verbalen Vorspiel. Die Teams wurden herzlich begrüßt und es begann mit den Doppeln. Das Doppel mit Hendrik habe ich leider klar mit 0:3 verloren. Wir kamen nicht wirklich ins Spiel und leichte Fehler wurden schnell bestraft. Eventuell lag es auch an der dürftigen Einspielzeit. Jedoch schlugen sich Micha und Kevin bei ihrem Doppel schon weitaus besser. Nach einer 1:2 Führung waren sie bereits auf gutem Wege zum ersten Punkt. Aber es kam plötzlich anders als erwartet ... nach einem impulsiven Vorhandschlag von Micha hat er seinen Oberkörper zu weit rotiert, wobei er sich vermutlich eine Zerrung im Intercostalbereich zugezogen hat. Das war ein unerwarteter, harter Ausfall für uns! Gleichzeitig bedeutete das, dass wir nicht nur in Unterzahl weiterspielen mussten, sondern auch mit 3 Punkten zurücklagen. Es war ein herber Rückschlag. Jedoch hat Micha unglaubliche Moral und Kampfgeist bewiesen und das Doppel mit Kevin noch zu Ende gespielt, was sich als erfolgreich raus stellte. Sie siegten am Ende knapp, aber verdient. Wir mussten unsere Einzel nun zu dritt bestreiten.

Hendrik war in einer bestechenden Form. Zumal er am Vortag beim Punktspiel der 1. Herren in Neuenhagen aushelfen musste. Sicher hat er nach erfolgreichen Einsätzen und dem gestrigen Sieg positive Energie mit ins heutige Spiel nehmen können. Resultat: Er gewann seine 3 Einzelspiele souverän nach vielen Schupfpunkten, aber auch intensive ansehnliche Ballwechsel waren ebenfalls dabei. Es wurde nicht langweilig. Darüber hinaus war uns Fortuna des öfteren treu und schenkte uns einige Kanten- und Netzpunkte, was für den Gegner schon sehr nervig wurde. Naja, dass gehört eben zum Spiel... Nebenbei schoss ein Freund von Hendrik Bilder mit seiner Hochleistungskamera.

Kevin und Ich haben eine solide Leistung abgeliefert. Beide gewannen 2 Spiele (Ich zwei Einzel, Kevin 1 Doppel und ein Einzel). Jedoch müssen wir uns sehr viel mehr konzentrieren und sichere Sätze einsacken. Es hätte wohl nach Michas Ausfall niemand gedacht, aber am Ende hätten wir fast einen Sieg eingefahren. Beide Teams erspielten sich nach interessanten Begegnungen ein 7:7 Remis. Das Ergebnis war gerecht, die Spieler fair und die Atmosphäre am 2. Spieltag sehr freundlich.

Wir machten uns wieder auf den Heimweg. Jedoch sollten wir erneut überrascht werden. Einige S-Bahn Stationen nach Friedrichshagen ereignete sich an der Bahn ein technischer Fehler! Heureka. Danach durften wir mit dem Bus nach Lichtenberg fahren und von dort dann endlich mit der S-Bahn Richtung Heimat. Also waren wir bis nach 23 Uhr noch unterwegs. Dennoch war es ein amüsanter Tag.

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen und sage, bis bald. TT-Berichterstatter, Manuel YnwA