Unser Trainingslager März 2014

Bericht: Richard

Fotos: Micha und

           Robert

Unsere 1. (und einzige) Herren Mannschaft musste ja dieses Jahr gegen einen weiteren Abstieg ankämpfen. Als Unterstützung im Kampf um den Klassenerhalt wollten wir unbedingt und zwingend noch einmal ins Trainingslager nach Erdmannsdorf. Was wir dann auch getan haben. Damit es so richtig in die Knochen geht und weil wir auch so lange nicht mehr im Trainingslager waren, haben wir eine ganze Woche eingeplant, von Montag bis Sonntag. Mit von der Partie waren: Yves, Robert, Richard, Achim, Michael und unsere auswärtig verschollene Nummer 1, Frederic! So waren wir also eine gerade Zahl von Mitstreitern, die auch gerade so ins Auto gepasst haben.

Tetris im Auto: Wie gehabt

Das schönste war wie immer eigentlich die Anfahrt. Der Stau, in den wir geraten sind, war in seinem Ausmaß nicht abzusehen, wir sind schlau bei der ersten Gelegenheit von der Autobahn heruntergefahren und sind dann mutig dem Navigationsgerät über Land- und Nebenstraßen durch kleine Ortschaften mit interessanten Namen gefolgt.

Vor Ort war alles wie gewollt und gewohnt. Wir haben uns keine Pause gegönnt und jede Trainingseinheit bis Sonntag ausgenutzt. Die Grundtechniken haben wir diesmal am Anfang schon übersprungen und sind gleich in die fortgeschrittenen Gebiete gedrungen: Umlaufen und Bewegung am Tisch, Rückhand- und Vorhandflip auf leere und schnittreiche Bälle und Doppeltraining waren die wichtigsten Trainingsinhalte der Woche. Am Donnerstag traf eine weitere Sportgruppe ein, die allerdings ebenfalls aus Berlin stammte, aus dem Betriebssportbereich, sodass wir sie aber trotzdem nicht kennen konnten, und ein weiterer Sportfreund aus hastenichtgesehn kam dann auch noch dazu.

Das Erbgericht: Da drin ist der TT Treff Erdmannsdorf

Es gab natürlich auch einen Ausflug. Von dem sich Achim allerdings gedrückt hat, er hatte dann später in der Woche seinen eigenen Ausflug, eine sagenumwobene und epische Suche nach Internetanschluss durchs Erzgebirgvorland. Wir anderen sind aber zur Augustusburg hochgewandert, um dann anschließend mit der Drahtseilbahn (extra Micha zuliebe) wieder runterzufahren.

Aufgabe: In welchem Bild ist Frederic? Finde ihn (zoomen wahrscheinlich notwendig)

Am Freitag den 14.03. konnte uns Achim ein Freundschaftsspiel gegen SG Erdmannsdorf, von denen wir kurioserweise dieses Jahr zum ersten mal gehört haben, organisieren! Wir sind abends in voller Besetzung, schön ausgepowert nach dem Training, losgedackelt, und nach wenigen Minuten Fußweg waren wir auch schon da. Einem freundlichen Empfang folgte ein interessantes Spielsystem, wie es bei Freundschaftsspielen sein muss, denn die Erdmannsdorfer wollten alle spielen und wir waren aber nur zu sechst. Also haben wir dann in einer 4er Mannschaft mit Yves, Robert, Frederic und Richard und einer 3er Mannschaft mit Achim, Michael und einem Erdmannsdorfer namens Jürgen gespielt. Die Erdmannsdorfer 3 aus der 4er Mannschaft wurde nach einem Spiel dann auch noch ausgewechselt. Zur Begrüßung hieß es dann also SG Erdmannsdorf gegen VfB Stern Marzahn und Jürgen. Bei der Verlesung der Spielernamen erfuhren wir dass wir gegen einen "G-Punkt" zu spielen haben, der aber eigentlich Günther heißt, was bei den meisten Erdmannsdorfern zu Überraschung geführt hat, da ihnen nicht bekannt war, dass ihr G-Punkt auch einen anderen Namen hatte.

 Die Doppel haben wir übrigens frei aufgestellt, Micha und ich spielten als Doppel für die 3er Mannschaft und die restlichen Stammdoppel, wen Frederic dabei ist, spielten in der 4er Mannschaft. Die haben wir allerdings alle 2:3 verloren. Wenn man dann alle Spiele zusammen rechnet, aber alle Spiele die Jürgen gemacht hat, abzieht (schlau wie Erdmannsdorfer eben sind, haben sie uns ihren schwächsten Mann gegeben) haben wir dann 9:10 gespielt, also im Prinzip Unentschieden! Und einer der Erdmannsdorfer hatte alle seine Spiele auch nur gewonnen, indem er seine Aufschläge rübergepustet hat, also ist ein Unentschieden nur fair.

Zu sehen sind: Letzter Tisch Achim gegen Frank, dann Biene gegen (unseren) Jürgen, an der Wand steht der G-Punkt, Frederic gegen Andreas, (deren) Achim (der die Bälle rübergepustet hat) gegen Yves, Robert gegen Verteidigungskünstler Ronny, den Robert sogar zum Angriff gebracht hat

Das berühmte Kaiserspiel haben wir dann nur am Samstag einmal gespielt, um damit eine Einteilung für zwei Leistungsklassen für das obligatorische Abschiedsturnier zu erhalten. Ich habe dann in der 1. Leistungsklasse (5er Gruppe) einen soliden letzten Platz belegt, Frederic, Yves und Robert sind mit einem gleichen Punktverhältnis aber in der Reihenfolge an der Spitze gelandet, und Micha hat die 2. Leistungsgruppe gewonnen. Achim nicht.

Das obligatorische Gruppenfoto mit allen Leuten

Nach anstrengenden aber spaßigen sechs Tagen ging es am Sonntag ohne Nennenswerte Zwischenfälle wieder nach Berlin zurück.

Die Saison wurde im Übrigen durchaus gerettet, das Trainingslager selbst hatte allerdings wohl nur den direkten Einfluss gehabt, dass wir das Spiel am Montag, also nur einen Tag nach dem Trainingslager, sagen wir merkwürdig gespielt haben. Wir haben es sogar gewonnen, man weiß aber nicht wie.