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Es ist ja eigentlich langjährige Tradition in unserem Verein am letzten Trainingstag vor Weihnachten ein Weihnachtstraining bzw. ein Turnier auszurichten. Dazu sollte immer jeder irgendetwas mitbringen, so ähnlich wie beim Julklapp, nur eben als Preis. Es sollte nichts sein, das gekauft wurde, sondern vorzugsweise etwas altes oder gebrauchtes, aber verschenkenswert obwohl möglicherweise eigentlich nutzlos, einfach damit man auch was zu lachen hat. Das Turnier selbst bestand dann aus mehreren Runden, fast immer Doppel, die dann zufällig ausgelost werden, die alle anders aussahen: Mal mit links (oder für Linkshänder natürlich mit rechts) oder vielleicht Penholder oder was einem noch so lustiges einfällt. Der Gewinner darf sich dann als erstes was aussuchen und dann geht es je nach Platzierung weiter. Dann gibt es immer Kekse und Kuchen essen und etwas zu trinken gibt es natürlich auch.

Normalerweise fällt das immer etwas dürftig aus. Wir waren ja noch nie der größte Verein und deswegen wurde das Turnier oft ein wenig langweilig, das schlimmste aber war, dass ich immer nur im Mittelfeld gelandet bin, was auf viele grundsätzliche Fehler in der Ausrichtung und Auswertung hindeutet. Auch was das Kuchen essen und Kakao trinken anging, wurde es vielen oft langweilig und alle fingen wieder an Tischtennis zu spielen, was grundsätzlich natürlich nicht verkehrt ist.

Doch dieses Jahr sah das anders aus. Zusammen mit den Sportfreunden vom PSV haben wir doch schon eine ganz ordentliche Anzahl an Teilnehmern zusammen bekommen und auch von unseren vielen neuen Mitgliedern waren fast alle da. Jeder hatte irgendetwas mitgebracht. Es wurden mehrere Doppelrunden gespielt, mit immer wechselnden Zusammenstellungen, abschließend mit Bierdeckeln als Schläger (was allerdings für einige keine große Umgewöhnung darstellte ;-)) und die Siege jedes einzelnen zusammengezählt, sodass am Ende natürlich nur der beste, vielseitigste, talentierteste, bestaussehendste und sowieso einfach unschlagbarste Tischtennisspieler siegen konnte.

Ich möchte keine Namen nennen, aber das war ich.

Auch das anschließende Essen und was eben so dazu gehört hat sich besser gestaltet als sonst. Zwar wurde weiterhin an allen Tischen gespielt, aber es fanden sich immer welche, die an den nennen wir ihn mal Kuchentisch gegangen sind, sodass zum Schluss fast alles verbraucht wurde.

Dieses Jahr war das Weihnachtsturnier des VfB Stern Marzahn zusammen mit dem PSV wirklich ein Erfolg (schon allein deswegen, weil endlich einmal ich gewonnen habe).

Richard Plötz, der Meister unter denen, die ihn als solchen anerkennen